Klostermühle Wort Zum Monat

Das Wort zum Monat

Das Wort zum Monat ist eine regelmäßige Andacht von Stefan Kiene zu unserer täglichen Flächenlese. Die Flächenlese ist eine Methode, mit der wir an der Klostermühle die Bibel systematisch Jahr für Jahr lesen. Auch an unserer Bibelschule pflegen wir diese Tradition. Das Wort zum Monat können Sie auch als RSS Feed abonnieren.

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Nach und nach
Freitag, 15. März 2019

5.Mose 7v22 (Elberfelder)
„Und der HERR, dein Gott, wird diese Nationen nach und nach vor dir hinaustreiben. Du wirst sie nicht schnell vernichten können, damit sich das Wild des Feldes nicht gegen dich vermehrt.“

Manchmal kommt man ja doch ins Grübeln, warum der Herr nicht schneller eingreift. Man betet und betet, und nichts scheint sich zu ändern. Man müht sich ab und bringt sich in die Gemeinde ein und niemand scheint neu dazu zukommen. Man kümmert sich um einen Hilfsbedürftigen und er will die Hilfe nicht annehmen. Man geht voll Gottvertrauen eine...

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Arbeit - Dienst – Geschenk
Freitag, 01. März 2019

4. Mose 18v5-7 (Elberfelder)
“Und ihr sollt den Dienst am Heiligtum und den Dienst am Altar verrichten, damit kein Zorn mehr über die Söhne Israel kommt.
Und ich, siehe, ich habe eure Brüder, die Leviten, aus der Mitte der Söhne Israel herausgenommen; euch als Geschenk sind sie dem HERRN gegeben, die Arbeit für das Zelt der Begegnung zu verrichten.
Du aber und deine Söhne mit dir, ihr sollt euer Priesteramt versehen in allem, was den Altar betrifft, und innerhalb des Vorhangs und so die Arbeit tun; als eine geschenkte Aufgabe gebe ich euch das Priesteramt. Der Fremde aber, der sich nähert, soll getötet werden.“

Der Stamm der Leviten wurde als Priesterstamm von Gott erkoren, den kultischen Dienst an der Stiftshütte zu vollführen. Aus diesem Priesterstamm wurde die Sippe Korahs und speziell das Haus Aaron auserwählt, um den Priesterdienst im Heiligtum auszuüben. Alle Priester waren daher aus dem Stamm Levi. Aber nicht alle Leviten waren Priester,...

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Bewegtes Herz
Sonntag, 17. Februar 2019

2.Mose 36v2
“So rief Mose Bezalel und Oholiab und jeden Mann mit einem weisen Herzen herbei, dem Gott Weisheit ins Herz gelegt hatte, jeden, den sein Herz willig machte, ans Werk zu gehen, um es auszuführen.“
 

2.Mose 35v22,29
„So kamen die Männer mit den Frauen: jeder, dessen Herz willig (getrieben) war, brachte Spangen… allerlei goldene Schmucksachen“

In diesen Kapiteln geht es um die Errichtung der Stiftshütte. Es werden die Materiealien für die Stiftshütte zusammengetragen und Handwerker machen sich ans Werk, die Hütte mit all den heiligen Geräten zu erbauen. Dabei wird immer wieder erwähnt, wie sich das ganze Volk von Herzen bei der Arbeit einbrachte. Genau genommen werden hier drei...

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Feiern – Ruhen - Aufatmen
Freitag, 01. Februar 2019

2.Mose 23v12

„Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber am siebenten Tage sollst du feiern, auf dass dein Rind und Esel ruhen und deiner Sklavin Sohn und der Fremdling sich erquicken.“

An sechs Tagen darf er seiner Arbeit nachgehen und sich den Mühen des Alltags stellen. Aber am siebenten Tag soll es einen Bruch geben, eine Auszeit. In diesem Vers werden drei verschiedene Wörter gebraucht, um zu erklären, was mit der Sabbat-Ruhe gemeint ist: Feiern, ruhen und aufatmen. Das war im Alten Testament der Sabbat (Samstag) und ist...

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Fragen
Dienstag, 15. Januar 2019
Mose 3v9 „Und Gott der HERR rief Adam und sprach: Wo bist du?“ Mose 4v6 „Warum bist du zornig? Und warum senkst du deinen Blick?“ Mose 4v9 „Wo ist dein Bruder?“ Mose 4v10 „Was hast du getan?“

Mensch, wo bist du? Nachdem Adam und Eva von der verbotenen Frucht gegessen hatten, bekamen sie ein schlechtes Gewissen und versteckten sich vor Gott. Es ist schön zu sehen, dass Gott nicht böse ist und sich von den Menschen abwendet. Im Gegenteil, er macht sich auf den Weg zu den Menschen, die sich gerade von ihm abwenden....

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Tot und nutzlos
Dienstag, 01. Januar 2019

Jakobus 2v17 und 20 (Elberfelder)

„So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich tot…Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, dass der Glaube ohne die Werke nutzlos ist“

Probleme mit dem Jakobusbrief.
Viele Leser, die aus der evangelischen Tradition Luthers kommen, haben mit diesem Text Probleme. Diese Verse scheinen der guten Nachricht vom „Glauben allein“ zu widersprechen. Luther selbst ist darüber so irritiert, dass er den Jakobusbrief in der biblischen Reihenfolge nach hinten versetzt...

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Meine Unmöglichkeiten und Jesu Möglichkeiten
Sonntag, 16. Dezember 2018

Hebräer 10v4
„Denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünde wegnehmen.“

Hebräer 11v6
„Ohne Glaube aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass Er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.“

Es ist unmöglich, dass das Blut von Tieren Sünde wegnimmt.

Im Hebräerbrief wird uns eindeutig gesagt, dass alle Tieropfer und alle Blutströme, die je geflossen sind, uns nicht von unserer Sündenlast befreien können. Kein Tierblut hat die Kraft Sünde zu vernichten. Das Blut Jesu Christi allein, hat die Kraft Sünde...

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Mit Jesus wandeln.
Samstag, 01. Dezember 2018

Epheser 5v2,8,15 (Elberfelder)

„Wandelt in Liebe, wie auch Christus uns geliebt…hat…“
„Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.“
„Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise…“

Hier erklärt Paulus ganz praktisch, wie das neue Leben mit Jesus aussieht. Er benutzt im Griechischen das Wort: Wandeln. Wandeln wird hier nicht im Sinne von „verändern“ gebraucht, sondern im Sinne von „bewegen“. Wer wandelt geht gemessenen Schrittes, ruhig und bedacht auf einem Weg. Es ist kein hasten und rennen aber auch kein schlurfen oder...

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Die Freiheit des Christenmenschen.
Dienstag, 13. November 2018

Römer 6v18

„Indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde,
seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.“

Freiheit von etwas gibt es immer nur in Verbindung mit etwas anderem. Wir sind frei von der Sünde, wenn wir gebunden sind an die Gerechtigkeit. Paulus macht uns deutlich, dass der Mensch immer unter einem Herrschaftseinfluss steht, der Sünde oder der Gerechtigkeit. Der Christ lebt nicht mehr unter der Sünde, sondern unter der Gerechtigkeit. Er...

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Nicht durch eigene Frömmigkeit
Donnerstag, 01. November 2018

Apostelgeschichte 3v12

„Als Petrus das sah, sprach er zu dem Volk: Ihr Männer von Israel, was wundert ihr euch darüber, oder was seht ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, dass dieser gehen kann.“

Petrus heilt einen Gelähmten und das ganze Volk strömt herbei um das Wunder zu sehen. Daraufhin beruhigt Petrus das staunende Volk mit dem Hinweis darauf, dass er nicht der Wundertäter war. Es wäre nicht seine eigene Kraft gewesen, die den Gelähmten aufgerichtet hätte. Petrus ist der Gedanke so abwegig, dass er sich über des...

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Was sollen wir beten?
Montag, 15. Oktober 2018

Johannes 12v27,28

„Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen?:
          > Vater, rette mich aus dieser Stunde?<

Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen.
          >Vater, verherrliche deinen Namen!<“

Da kam eine Stimme vom Himmel:
          >Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen.<“

Jesus wurde gerade von Maria gesalbt und ist danach in Jerusalem unter großem Jubel eingezogen. Trotzdem ist er angefochten und betrübt, denn er weiß, dass die Salbung seinem Begräbnis galt und dass die jubelnde Menge bald genauso laut, seine Kreuzigung fordern wird. Im Blick auf seinen nahenden Kreuzestod spricht er in diesem Kapitel auch von...

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Das Auge ist das Licht-Tor des Lebens.
Montag, 01. Oktober 2018

Lukas 11v34
„Dein Auge ist das Licht des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster.“

Das Auge lässt Licht ins Leben.
Das Licht fällt durch die Linse ins Auge und ein Bild entsteht. Wir bekommen einen Blick auf die Umwelt. Wir haben die Möglichkeit, die Umgebung wahrzunehmen und unser Gegenüber zu sehen. Was in uns eindringt prägt uns. Ist es Licht, wird unser Leben licht und hell. Ist es etwas Reines und...