Klostermühle Wort Zum Monat

Das Wort zum Monat

Das Wort zum Monat ist eine regelmäßige Andacht von Stefan Kiene zu unserer täglichen Flächenlese. Die Flächenlese ist eine Methode, mit der wir an der Klostermühle die Bibel systematisch Jahr für Jahr lesen. Auch an unserer Bibelschule pflegen wir diese Tradition. Das Wort zum Monat können Sie auch als RSS Feed abonnieren.

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Gehorsam erfüllt.
Montag, 16. Oktober 2017

Johannes 4v34

„Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk.“

 

Was macht mich satt?

Was erfüllt mein Leben? Was stärkt und erhält mich?
In der Regel vermute ich, dass ich Dinge aufnehme und empfange, um erfüllt zu werden. Ich brauche gutes Essen, leckeres Trinken, Süßigkeiten. Ich pflege meinen Körper, genieße einen Wellnessurlaub, gönne mir ein freies Wochenende. Ich...

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Stille Erkenntnis.
Sonntag, 01. Oktober 2017

Lukas 9v20,21
„Jesus aber sprach zu ihnen: Wer sagt ihr aber, dass ich sei?
Da antwortete Petrus und sprach: Du bist der Christus Gottes.
Jesus aber gebot ihnen, dass sie das niemand sagen sollten.“

Dieser Text macht mich immer wieder perplex. Petrus hat endlich die richtige Erkenntnis und ein klares Bekenntnis, und dann verbietet Jesus ihm den Mund. Warum verbietet Jesus dieses freie Bekenntnis?

Bekenntnis – nicht Public Relations. Jesus freut sich, dass Petrus diese Erkenntnis hat, verbietet aber damit zu...

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Besitz und Rechenschaft
Freitag, 15. September 2017

Matthäus 25v14,19

„Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an…

Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen.“

Immer wieder tappe ich in die Falle, dass ich denke, dass ich alles im Griff habe. Ich arbeite, ich leiste, ich gestalte, ich helfe, ich diene, ich predige, ich unterstütze, ich leite, ich spende, ich organisiere, ich verwalte, ich…ich…Wenn man die Geschichte von den anvertrauten Zentnern liest, wächst der Eindruck, dass man sich gewaltig für...

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Wasser oder Geist
Freitag, 01. September 2017

Matthäus 3v11
„Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem heiligen Geist und Feuer taufen.“

Johannes der Täufer spricht von dem großen Unterschied. Er tauft mit Wasser zur Buße, Jesus wird mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen. Es ist ein Unterschied, der größer nicht sein kann. Es geht um den Unterschied zwischen dem Alten Testament und dem Neuen Testament. Leben nach dem Gesetz oder Leben nach dem Geist. Es ist ein Unterschied...

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Der zweite Besuch Jerusalems
Dienstag, 15. August 2017

Hesekiel 40v1-5
„Im 25. Jahr unserer Gefangenschaft…kam die Hand des HERRN über mich und führte mich dorthin…ins Land Israel und stellte mich auf einen sehr hohen Berg; darauf war etwas wie der Bau einer Stadt gegen Süden.Und siehe, es ging eine Mauer außen um das Gotteshaus ringsherum…“

Hesekiel 42v20 „Und es war eine Mauer ringsherum…damit das Heilige von dem Unheiligen geschieden sei.“

In der zweiten Hälfte des Buches Hesekiel lesen wir von einem Besuch des Propheten in Jerusalem. Dies ist der zweite Besuch mit einer Vision über die heilige Stadt. Der erste Besuch des Propheten wird im achten Kapitel des Hesekiel Buches geschildert. Die beiden Besuche sind so unterschiedlich wie sie unterschiedlicher nicht sein können. 

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Grimm – Gericht und Gnade
Mittwoch, 02. August 2017

Hesekiel 5v13
„So soll mein Zorn vollendet werden und mein Grimm über sie zum Ziel kommen, dass ich meinen Mut kühle, und sie sollen erfahren, dass ich, der HERR, es in meinem Eifer geredet habe, wenn ich meinen Grimm an ihnen vollende.“

Hesekiel 20v35 „(ich) will euch in die Wüste der Völker bringen und dort mit euch ins Gericht gehen von Angesicht zu Angesicht.“

Hesekiel 20v41„Ich will euch gnädig annehmen..., wenn ich euch aus den Völkern bringen und aus den Ländern sammeln werde…“

Gottes Grimm.
Gott kann wirklich zornig werden, wenn er die Sünde, die Verbrechen und die Schandtaten der Menschen sieht. Er schaut nicht weg. Er erträgt nicht ewig. Er bleibt vom Elend nicht unberührt. Die Dramen des menschlichen Lebens lasse Ihn nicht kalt. Gott ergrimmt. Seine Gerechtigkeit regt sich und er greift ein...

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Mein Wort
Samstag, 15. Juli 2017

Jeremia 23v28,29
„Ein Prophet, der Träume hat, der erzählt Träume; wer aber mein Wort hat, der predigt mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen? Spricht der HERR.
Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt“

Kein Wort.
Wir leben in einer Zeit, in der das Wort Gottes wieder rar wird, die Bibel wird nicht mehr gelesen. Sie wird verlacht, verhöhnt, verdreht. Man öffnet nicht mehr die Bibel um Gottes Wort zu lesen, sondern man öffnet sich für andere Dinge. Träume werden aufgeschrieben und morgens interpretiert. Man sucht Gott in...

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Langsam zum Zorn
Samstag, 01. Juli 2017

Sprüche 17v27
„Ein Vernünftiger mäßigt seine Rede, und ein verständiger Mann wird nicht hitzig.“

Sprüche 19v11
„Klugheit macht den Mann langsam zum Zorn, und es ist seine Ehre, dass er Verfehlungen übersehen kann.“

In einem Leben mit Gott gibt es keinen Platz für Jähzorn.

In diesen Versen macht Gott deutlich, dass es in einem gottesfürchtigen Leben keinen Platz hat für Jähzorn, Fluchen und Aufbrausen. Auch wenn es gerade wieder in Mode ist, dass Politiker poltern, Machos den Macker markieren und Halbstarke stänkern, so ist dies...

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Gottes Wort loben
Donnerstag, 15. Juni 2017

Psalm 56v11
„Ich will rühmen Gottes Wort; Ich will rühmen des HERRN Wort.“

Gottes Wort ist zu loben. Im Hebräischen steht das Wort „Hallel“ für Rühmen.

David beschreibt mit diesen Worten, dass er Gott loben will. Er nimmt es sich fest vor und ermuntert sich selbst, Gott zu loben. Auch wenn äußerlich nichts dafür spricht, Gott zu danken und die Umstände eher bedrohlich als ermutigend sind, will...

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Gott erquickt
Donnerstag, 01. Juni 2017

Esra 9v8
„Nun aber ist uns einen kleinen Augenblick Gnade vor dem HERRN, unserm Gott, geschehen, dass er uns noch Errettete übriggelassen und uns einen festen  Halt an seiner heiligen Stätte gegeben hat, um unsere Augen aufleuchten und uns ein wenig aufleben zu lassen in unserer Knechtschaft.“

Gott erquickt sein Volk mitten in der Bedrängnis.

Es sind nun bald hundert Jahre vergangen, seitdem Israel sich aufgelöst hat und mit Juda die letzte Provinz erobert, die Hauptstadt Jerusalem gebrandschatzt und das Volk in die Verbannung getrieben wurde. Das verheißene Land ist von Feinden überrannt und Gottes Volk lebt...

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Auf das Ende kommt es an
Montag, 15. Mai 2017

2.Chronik 15v19
„Und es war kein Krieg bis das fünfunddreißigste Jahr der Herrschaft Asas.“

Asas guter Anfang.
König Asas Herrschaft über Juda (Südreich) nahm einen guten Anfang. Er tat was dem Herrn wohlgefiel (2.Chr. 14v1). Er entfernte die Altäre fremder Gottheiten (14v2,3) und nutzt die Ruhe in seiner Regentschaft, um seine Städte zu befestigen (14v5,6). Als es zur ersten kriegerischen Auseinandersetzung mit...

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Anpassung
Montag, 01. Mai 2017

2.Könige 16v14,18 – König Ahas
„Aber  den kupfernen Altar, der vor dem HERRN stand, tat er weg, damit er nicht stehe zwischen dem Altar und dem Hause des HERRN, sondern setzte ihn an die Seite des neuen Altars gegen Norden. Auch die bedeckte Sabbathalle, die am Tempel gebaut war, und den äußeren Königseingang am Hause des HERRN änderte er, dem König von Assyrien zuliebe.“

Juda war wieder einmal unter Druck feindlicher Mächte geraten. Die Aramäer und das Nordreich Israel verbündeten sich gegen Juda und belagerten König Ahas in der Stadt Jerusalem. In seiner Verzweiflung wendet König Ahas sich nicht an Gott, dem er schon lange nicht mehr folgte, sondern besticht Tiglat-Pileser, den König Assyriens, um an seiner...