Klostermühle Wort Zum Monat

Das Wort zum Monat

Das Wort zum Monat ist eine regelmäßige Andacht von Stefan Kiene zu unserer täglichen Flächenlese. Die Flächenlese ist eine Methode, mit der wir an der Klostermühle die Bibel systematisch Jahr für Jahr lesen. Auch an unserer Bibelschule pflegen wir diese Tradition. Das Wort zum Monat können Sie auch als RSS Feed abonnieren.

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Glauben oder Schauen
Sonntag, 16. September 2018

Markus 15v32
„Ist das der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz, damit wir sehen und glauben...“

Wir Menschen haben eine Schwäche: Wir wollen sehen, bevor wir glauben. Wir können nur glauben, was wir sehen. Daher will das Volk, dass Jesus vom Kreuz herabsteigt, um für alle sichtbar, das letzte große Wunder zu vollbringen. Wenn Er herabsteigen würde, dann würde man ihm glauben. - Aber Jesus tut ihnen diesen Gefallen nicht. Er offenbart...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Nicht durch Kraft – sondern durch Geist
Sonntag, 02. September 2018

Sacharja 4v6
„Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“
 

Israel ist in einer misslichen Lage. Es ist zu einem kleinen Stamm zusammengeschrumpft und hat gerade 70 Jahre Exil hinter sich. Nun ist ein kleiner Teil dieses zerstreuten Israels aus der Verbannung in Babylon zurückgekehrt und versucht mit wenigen Mitteln und kleiner Kraft die Provinz Juda wiederaufzubauen. Unter dem Anführer Serubbabel wird...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Die Gerechtigkeit Gottes
Mittwoch, 15. August 2018

Daniel 9v7 „Du HERR bist gerecht.“
Daniel 9v14 „Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken.“
Daniel 9v16 „Ach Herr, um aller deiner Gerechtigkeit willen, wende ab deinen Zorn und Grimm von deiner Stadt Jerusalem.“
Daniel 9v24 „70 Wochen sind verhängt über dein Volk und über deine Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht…“

Gott ist gerecht.  „HERR du bist gerecht“ heißt es in diesem neunten Kapitel. Gerechtigkeit ist Gottes Wesen, es ist Teil seiner Heiligkeit. Er ist gerecht, richtig, wahrhaftig und beständig. Im Umkehrschluss heißt das, dass Gott nicht ungerecht ist. Er ist nie jähzornig, willkürlich, unberechenbar oder gemein. Wenn...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Es fällt einem alles wieder auf den Kopf.
Mittwoch, 01. August 2018

„Darum soll mein Auge ohne Mitleid auf sie blicken, … sondern will ihr Tun auf ihren Kopf kommen lassen.“
„Denen aber … will ich ihr Tun auf ihren Kopf kommen lassen, spricht Gott.“
„Weil du mich … zum Zorn gereizt hast, darum will ich all dein Tun auf deinen Kopf kommen lassen …“
„Will ich meinen Bund, den er gebrochen hat, auf seinen Kopf kommen lassen.“

Hesekiel 9v10; 11v21; 16v43, 17v19

Gottes Strafe
Viele Menschen halten den Gott des Alten Testamentes für einen furchtbaren, harten und unbarmherzig strafenden Gott. Sie meinen, Gott als richtenden, zerschlagenden, verfolgenden und vernichtenden Gott zu erkennen. Auch wenn Gott in der Geschichte durchaus als Richter erscheint, zeigt sich bei näherem...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Stolz auf seine Schätze.
Sonntag, 15. Juli 2018

Jeremia 48v7 - Moab
„Weil du dich auf deine Bauwerke verlässt und auf deine Schätze…“

Jeremia 49v4 – Ammon
„Was rühmst du dich deines Tales…, du ungehorsame Tochter, die du dich auf Schätze verlässt…“

Jeremia 49v16 – Edom
„Und dein Herz hochmütig, weil du in Felsklüften wohnst und hohe Gebirge innehast…“

Stolz – das Kernproblem des Menschen
Jeremia ermahnt die Nachbarvölker Israels, nicht stolz zu sein. Moab verlässt sich auf seine Bauwerke und seine Schätze, Ammon rühmt sich seines fruchtbaren Tales und seiner Schätze und Edom ist hochmütig, weil es in sicheren und erhabenen Festungen im Gebirge wohnt. Der Mensch ist...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Gibt es eine Verschwörung?
Montag, 02. Juli 2018

Jesaja 8v12,13
„Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, was dies Volk Verschwörung nennt, und vor dem, was sie fürchten, fürchtet euch nicht und lasst euch nicht grauen, sondern verschwört euch mit dem HERRN Zebaoth; den lasst eure Furcht und Schrecken sein.“

Fürchtet euch nicht.
Jesaja spricht zu einem verunsicherten Volk. Regierungskrise, soziale Unruhen und religiöse Leere breiten sich im Lande Israel aus. Die Nachbarländer gewinnen an Einfluss und drohen mit Krieg. Die Diplomatie kommt an ihr Ende und alle gesellschaftlichen Verbindungen lösen sich auf. Die Angst steigt...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Anfechtung lehrt auf´s Wort achten.
Montag, 18. Juni 2018

Psalm 23v3-5
„Er erquicket meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße um Seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich.“

Der Herr ist mein Hirte.
Der Psalm 23 beginnt mit dem Bekenntnis: „Der Herr ist mein Hirte“. Davids Bekenntnis zeugt von einer ganz nahen und persönlichen Beziehung zwischen ihm und Gott. Für David ist Gott kein unbekanntes Wesen und keine abstrakte Macht, sondern ein „liebender Hirte“. David kann sich auf den Herrn...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Gottes Wort ganzheitlich erleben.
Freitag, 01. Juni 2018

Psalm 119v103, 105, 123, 131, 133

„Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig.“
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“
„Meine Augen sehnen sich nach deinem Heil und nach dem Wort deiner Gerechtigkeit“
„Ich tue meinen Mund weit auf und lechze, denn mich verlangt nach deinen Geboten.“
„Lass meinen Gang in deinem Wort fest sein.“

Mit seinem ganzen Leben Gottes Wort erfassen.  
Gottes Wort ist in meinem Munde. Ich esse es, ich schmecke es, ich nehme es in mich auf. Dies ist ein wunderbares Bild, wie man Gottes Wort, die Bibel in sich aufnimmt und wie man darüber nachsinnen soll. Im Hebräischen spricht man auch vom Murmeln und Kauen. Wir sollen das...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Neuer Mut in der Halbzeit.
Dienstag, 15. Mai 2018

Nehemia 3v38
„Aber wir bauten die Mauer und schlossen sie bis zur halben Höhe. Und das Volk gewann neuen Mut zu arbeiten.“

Nehemia 6v3
„Ich aber sandte Boten zu ihnen und ließ ihnen sagen: Ich habe ein großes Werk auszurichten, ich kann nicht hinabkommen; es könnte das Werk liegenbleiben, wenn ich die Hand abtäte und zu euch hinkäme.“

Auf dem Weg mit Jesus gibt es unterschiedliche Etappen. Man fängt vielleicht zaghaft an oder stürmt mutig voran. Dann kommen Schwierigkeiten und Probleme, die einen aufhalten oder kurz zurückwerfen. Danach wiederum gibt es Erfolge und Ermutigungen, die einen vorwärtsbringen und Freude bereiten. Und dann gibt es die Lebensphase, wo man in der...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Verantwortung übernehmen – auch ohne Amt.
Mittwoch, 02. Mai 2018

1.Chronik 11v2
„Ganz Israel sammelte sich bei David…und sprach: Schon damals, als Saul König war, führtest du Israel aus und ein.“

1.Chronik 22v5
„Denn David dachte: Mein Sohn Salomo ist noch jung und zart; das Haus aber, das dem HERRN gebaut werden soll, soll groß sein, dass sein Name und Ruhm erhoben werde in allen Landen. Darum will ich ihm Vorrat schaffen. So schaffte David viel Vorrat vor seinem Tod.“

David übernimmt Verantwortung bevor er in Amt und Würden ist.
David ist treu im Kleinen und übernimmt jede Aufgabe und führt sie voller Hingabe aus. Er ist verlässlich und einsatzbereit. David war kein Tagträumer, der auf seine große Stunde wartete. Er sehnte sich nicht nach Amt und Würden. Er vergeudete nicht die Zeit...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Nichtigkeiten
Sonntag, 15. April 2018

2.Könige 17v15

„Dazu verachteten sie seine Gebote und seinen Bund, den er mit ihren Vätern geschlossen hatte, und seine Warnungen, die er ihnen gab, uns wandelten ihren nichtigen Götzen nach und trieben Nichtiges. Sie taten wie die Heiden um sie her, von denen der HERR ihnen geboten hatte, sie sollten nicht wie diese tun.“

In diesem Kapitel wird die Geschichte der Monarchie Israels von ihren ersten großen Königen Saul, David und Salomon, über die große Spaltung in das Nordreich „Israel“ und das Südreich „Juda“, bis hin zum Ende des Nordreiches 722 v.Chr. und der Zerstreuung unter die Völker zusammengefasst. Den Schreibern ist wichtig die Gründe zu benennen, warum...

Icon für den Inhaltstyp Wort zum Monat
Von Askese zum Rausch
Montag, 02. April 2018

1.Samuel 14v24 und 14v31,32
Saul spricht: „Verflucht sei jedermann, der etwas isst bis zum Abend, bis ich mich an meinen Feinden räche. Da aß das ganze Volk nichts.“
„Und das Volk wurde sehr matt. Und das Volk fiel über die Beute her und sie nahmen Schafe und Rinder und Kälber und schlachteten sie, dass das Blut auf die Erde floss, und aßen das Fleisch über dem Blut.“

Von der Askese zum Rausch
König Saul ist gerade auf einem erfolgreichen Kriegszug. Die Schlacht ist gewonnen, die Feinde sind auf der Flucht und trotzdem gibt es noch Widerstand. Saul gerät in Rage und schwört sein Volk darauf ein, nichts zu essen und nicht zu ruhen, bis alle Feinde niedergeschlagen sind. Er fordert...