Klostermühle Wort Zum Monat

Das Wort zum Monat

Das Wort zum Monat ist eine regelmäßige Andacht von Stefan Kiene zu unserer täglichen Flächenlese. Die Flächenlese ist eine Methode, mit der wir an der Klostermühle die Bibel systematisch Jahr für Jahr lesen. Auch an unserer Bibelschule pflegen wir diese Tradition. Das Wort zum Monat können Sie auch als RSS Feed abonnieren.

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Neuer Mut in der Halbzeit.
Dienstag, 15. Mai 2018

Nehemia 3v38
„Aber wir bauten die Mauer und schlossen sie bis zur halben Höhe. Und das Volk gewann neuen Mut zu arbeiten.“

Nehemia 6v3
„Ich aber sandte Boten zu ihnen und ließ ihnen sagen: Ich habe ein großes Werk auszurichten, ich kann nicht hinabkommen; es könnte das Werk liegenbleiben, wenn ich die Hand abtäte und zu euch hinkäme.“

Auf dem Weg mit Jesus gibt es unterschiedliche Etappen. Man fängt vielleicht zaghaft an oder stürmt mutig voran. Dann kommen Schwierigkeiten und Probleme, die einen aufhalten oder kurz zurückwerfen. Danach wiederum gibt es Erfolge und Ermutigungen, die einen vorwärtsbringen und Freude bereiten. Und dann gibt es die Lebensphase, wo man in der...

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Verantwortung übernehmen – auch ohne Amt.
Mittwoch, 02. Mai 2018

1.Chronik 11v2
„Ganz Israel sammelte sich bei David…und sprach: Schon damals, als Saul König war, führtest du Israel aus und ein.“

1.Chronik 22v5
„Denn David dachte: Mein Sohn Salomo ist noch jung und zart; das Haus aber, das dem HERRN gebaut werden soll, soll groß sein, dass sein Name und Ruhm erhoben werde in allen Landen. Darum will ich ihm Vorrat schaffen. So schaffte David viel Vorrat vor seinem Tod.“

David übernimmt Verantwortung bevor er in Amt und Würden ist.
David ist treu im Kleinen und übernimmt jede Aufgabe und führt sie voller Hingabe aus. Er ist verlässlich und einsatzbereit. David war kein Tagträumer, der auf seine große Stunde wartete. Er sehnte sich nicht nach Amt und Würden. Er vergeudete nicht die Zeit...

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Nichtigkeiten
Sonntag, 15. April 2018

2.Könige 17v15

„Dazu verachteten sie seine Gebote und seinen Bund, den er mit ihren Vätern geschlossen hatte, und seine Warnungen, die er ihnen gab, uns wandelten ihren nichtigen Götzen nach und trieben Nichtiges. Sie taten wie die Heiden um sie her, von denen der HERR ihnen geboten hatte, sie sollten nicht wie diese tun.“

In diesem Kapitel wird die Geschichte der Monarchie Israels von ihren ersten großen Königen Saul, David und Salomon, über die große Spaltung in das Nordreich „Israel“ und das Südreich „Juda“, bis hin zum Ende des Nordreiches 722 v.Chr. und der Zerstreuung unter die Völker zusammengefasst. Den Schreibern ist wichtig die Gründe zu benennen, warum...

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Von Askese zum Rausch
Montag, 02. April 2018

1.Samuel 14v24 und 14v31,32
Saul spricht: „Verflucht sei jedermann, der etwas isst bis zum Abend, bis ich mich an meinen Feinden räche. Da aß das ganze Volk nichts.“
„Und das Volk wurde sehr matt. Und das Volk fiel über die Beute her und sie nahmen Schafe und Rinder und Kälber und schlachteten sie, dass das Blut auf die Erde floss, und aßen das Fleisch über dem Blut.“

Von der Askese zum Rausch
König Saul ist gerade auf einem erfolgreichen Kriegszug. Die Schlacht ist gewonnen, die Feinde sind auf der Flucht und trotzdem gibt es noch Widerstand. Saul gerät in Rage und schwört sein Volk darauf ein, nichts zu essen und nicht zu ruhen, bis alle Feinde niedergeschlagen sind. Er fordert...

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Frauen beten.
Donnerstag, 15. März 2018

1.Samuel 2v1

„Und Hanna betete und sprach:
Mein Herz ist fröhlich in dem HERRN,
mein Haupt ist erhöht in dem HERRN.
Mein Mund hat sich weit aufgetan wider meine Feinde,
denn ich freue mich deines Heils...“

Frauen beten Gott an.
Das Offensichtliche wird allzu oft übersehen. Hanna betet Gott an! Immer wieder berichtet die Bibel, dass Frauen Gott loben und anbeten:

Mirjam lobt Gott beim Auszug aus Ägypten (Exodus 15v21).
Deborah jubiliert über den Sieg gegen Sisera (Richter 5)....

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Von verzagt bis vermessen.
Donnerstag, 01. März 2018

Numeri 13v31 und 14v44

„Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sprachen: Wir vermögen nicht hinaufzuziehen gegen dies Volk, denn sie sind uns zu stark.“

„Aber sie waren so vermessen und zogen hinauf auf die Höhe des Gebirges; aber die Lade des Bundes des HERRN und Mose wichen nicht aus dem Lager.“

Wie oft schwanken wir Menschen zwischen Verzagtheit und Vermessenheit, zu Tode betrübt sein und Himmelhochjauchzen, zwischen Furcht und Hybris. Immer wieder verlieren wir unsere Ausgeglichenheit und rutschen in Niedergeschlagenheit oder Überheblichkeit.  Wir können ganz schwer die Mitte halten.  Auch auf geistlichem Gebiet ergeht es uns oft so...

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Das Heiligtum umhüllen.
Donnerstag, 15. Februar 2018

Numeri 4v5
„Wenn das Heer aufbricht, so sollen Aaron und seine Söhne hineingehen und den inneren Vorhang abnehmen und die Lade mit dem Gesetz damit umhüllen.“

Das bedeckte Heiligtum.

Aaron bekommt hier den Auftrag in das Heiligtum zu gehen und alle heiligen Geräte abzudecken. Zu allererst wird die Bundeslade im Allerheiligsten mit dem Vorhang und verschiedenen Decken umhüllt. Dann arbeitet er sich mit seinen Söhnen vom Innersten der Stiftshütte hinaus und bedeckt den Tisch der...

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Begegnen und Reden.
Freitag, 26. Januar 2018

Exodus 29v42

„Das soll das tägliche Brandopfer sein bei euren Nachkommen am Eingang der Stiftshütte vor dem HERRN, wo ich euch begegnen und mit dir reden will. Daselbst will ich den Israeliten begegnen, und das Heiligtum wird geheiligt durch meine Herrlichkeit.“

Die Stiftshütte ist der Ort der Begegnung.

Hier möchte sich Gott mit seinem Volk treffen. Im Zentrum des alttestamentlichen Kultes steht die Stiftshütte für einen Ort der Begegnung und der Kommunikation zwischen Gott und seinem Volk. Gott geht es um Beziehung. Er will uns begegnen und mit uns reden. Er möchte an unserem...

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Wem dienst Du?
Montag, 15. Januar 2018

Exodus 14v5

„Als es dem König von Ägypten angesagt wurde, dass das Volk geflohen war, wurde sein Herz verwandelt und das Herz seiner Großen gegen das Volk (Israel), und sie sprachen: Warum haben wir das getan und haben Israel ziehen lassen, so dass sie uns nicht mehr dienen?“

Israel ist in einer „Nacht und Nebel“-Aktion aus Ägypten geflohen, als das ägyptische Volk in Schockstarre war über die schrecklichen Plagen, die über sie gekommen waren und im Tode aller Erstgeburt ihren Höhepunkt fanden. Gott hatte Gericht geübt an allen Göttern Ägyptens. Die Sicherheit der Ägypter war verschwunden, ihr ganzes Weltbild...

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Die Vollmacht Jesu.
Montag, 01. Januar 2018

Hebräer 1v3
„Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe.“

Hier geht es um Jesus. Er ist die vollkommene Reflektion der Herrlichkeit Gottes, des Vaters, denn er hat den Charakter des Wesen Gottes. Jesus ist Gottes Sohn. Hier wird die Herrlichkeit Seiner Gottheit in dreifacher Weise beschrieben:

Jesu Wort ist vollmächtig.
Gott sprach „es werde“ und es wurde. Wenn...

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Die Sünder zu retten.
Freitag, 15. Dezember 2017

Römer 16v1-16

„Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin.“

Die Sünder zu retten.
Welch gute Weihnachtsbotschaft:
Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten.

Jesus verlässt Seinen Platz an der Seite seines Vaters und kommt in die Welt. Er kommt in die Schuld und in die Sünde unseres Lebens. Er kommt in die Dunkelheit und Zwielichtigkeit. Er...

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Menschen.
Freitag, 01. Dezember 2017

Römer 16v1-16

„Ich befehle euch unserer Schwester Phöbe an, die im Dienst der Gemeinde ist.
Grüßt Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Chrisus Jesus.
Grüßt Epänetus, meinen Lieben.
Grüßt Maria, die viel Mühe und Arbeit um euch gehabt hat.
Grüßt Andronikus und Junias, meine Stammverwandten und Mitgefangenen.
Grüßt Ampliatus, meinen Lieben.
Grüßt Urbanus, den Bewährten in Christus.
Grüßt die aus dem Haus des Aristobul.
Grüßt Herodion, meinen Stammverwandten.
Grüßt die aus dem Haus des Narzissus, die in dem Herrn sind.
Grüßt die Tryphäna und die Tryphosa, die in dem Herrn arbeiten.
Grüßt Persis meinen Lieben.
Grüßt Rufus, den Auserwählten in dem Herrn und seine Mutter.
Grüßt Asynkritus, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas und die Brüder.
Grüßt Philologus und Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen.
Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuß.
Es grüßen euch alle Gemeinden Christi.“

Am Ende seines großen Epistels an die Römer, nimmt Paulus sich Zeit, die Christen in Rom einzeln zu grüßen. Hier geht es nicht mehr um die große Theologie. Hier geht es nicht mehr um strategische Gemeindeplanung und Strukturdebatten. Selbst Ziele und Visionen zur Mission stehen hier zurück. Sie werden in Römer 15v22-25 in nur vier...