Menschen.

Römer 16v1-16

„Ich befehle euch unserer Schwester Phöbe an, die im Dienst der Gemeinde ist.
Grüßt Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Chrisus Jesus.
Grüßt Epänetus, meinen Lieben.
Grüßt Maria, die viel Mühe und Arbeit um euch gehabt hat.
Grüßt Andronikus und Junias, meine Stammverwandten und Mitgefangenen.
Grüßt Ampliatus, meinen Lieben.
Grüßt Urbanus, den Bewährten in Christus.

Grüßt die aus dem Haus des Aristobul.
Grüßt Herodion, meinen Stammverwandten.
Grüßt die aus dem Haus des Narzissus, die in dem Herrn sind.
Grüßt die Tryphäna und die Tryphosa, die in dem Herrn arbeiten.
Grüßt Persis meinen Lieben.
Grüßt Rufus, den Auserwählten in dem Herrn und seine Mutter.
Grüßt Asynkritus, Phlegon, Hermes, Patrobas, Hermas und die Brüder.
Grüßt Philologus und Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen.
Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuß.
Es grüßen euch alle Gemeinden Christi.“

Am Ende seines großen Epistels an die Römer, nimmt Paulus sich Zeit, die Christen in Rom einzeln zu grüßen. Hier geht es nicht mehr um die große Theologie. Hier geht es nicht mehr um strategische Gemeindeplanung und Strukturdebatten. Selbst Ziele und Visionen zur Mission stehen hier zurück. Sie werden in Römer 15v22-25 in nur vier Versen angesprochen. Zum Abschluss seines Briefes geht es Paulus um den Einzelnen. Die ganze Gemeinde ist angesprochen: Männer und Frauen, Sklave und Freie, Juden und Nichtjuden. Paulus ermutigt jeden, der nun zu Christus gehört. Er hat jeden Einzelnen im Blick. Es geht nicht um Programme und Projekte, sondern nur noch um Personen.

Wieviel Zeit nehmen wir uns in unserer Gemeinde (Missionswerk) für den Finanzbericht? Wieviel Energie investieren wir, damit Programme und Bereiche am Laufen gehalten werden? Wieviel Geld wurde für neues Design, neues Logo und neue Verwaltungsstruktur verwendet? Wie viele Stunden verbringen wir damit, ein Motto oder eine Vision zu finden und dann mühsam zu vermitteln? Und wie wenig Zeit nehmen wir uns eigentlich für den Einzelnen? Wo nehmen wir uns Zeit, um den Einzelnen zu beten, ihn anzusprechen, ihn zu besuchen?

Paulus lehrt mich:
Es geht nicht um Budget, nicht um Projekte, nicht um Ehrungen.
Es geht um Menschen!