Klostermühle Das Wort zum Monat Gibt Es Eine Verschwörung

Gibt es eine Verschwörung?

Jesaja 8v12,13
„Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, was dies Volk Verschwörung nennt, und vor dem, was sie fürchten, fürchtet euch nicht und lasst euch nicht grauen, sondern verschwört euch mit dem HERRN Zebaoth; den lasst eure Furcht und Schrecken sein.“

Fürchtet euch nicht.
Jesaja spricht zu einem verunsicherten Volk. Regierungskrise, soziale Unruhen und religiöse Leere breiten sich im Lande Israel aus. Die Nachbarländer gewinnen an Einfluss und drohen mit Krieg. Die Diplomatie kommt an ihr Ende und alle gesellschaftlichen Verbindungen lösen sich auf. Die Angst steigt und die Verunsicherung unter den politischen und religiösen Führern ist groß. Da lässt Gott durch seine Propheten die mutmachende Botschaft verkündigen. Es wird ein Kind geboren, dessen Name wird sein „IMMANUEL“ – Gott ist unter uns (Jesaja 8v10). Gott ist immer noch im Lande, Er ist immer noch da. Er ist immer noch der Gott Israels und wird sein Volk nicht im Stich lassen. Daher ermahnt er sein Volk, nicht in Panik zu geraten, dass hysterische Gerede von Verschwörungen zu unterlassen. Er erwartet von seinem Volk, dass sie auch in unruhigen Zeiten die Ruhe bewahren und sich nicht bange machen lassen.

Fürchtet Gott, verschwört euch mit Ihm.
Wenn man die Angst überwinden soll, ist es wichtig, einem Stärkeren zu vertrauen. Gott erwartet, dass wir die Angst vor den Umständen überwinden, indem wir dem Gott vertrauen, der die Umstände beherrscht. Die Furcht Gottes ist keine Angst vor Gott, sondern ein tiefer Respekt, eine Ehrfurcht vor Ihm. Je mehr wir ihn „fürchten“, umso weniger müssen wir uns vor anderen Dingen ängstigen. Wir sollen uns mit Ihm „verschwören“ und verbünden und nicht auf die Verschwörungen in der Welt eingehen, nicht gemeinsame Sache mit den Gottlosen machen und nicht mit dem Teufel paktieren.

Gerade in der heutigen Zeit grassieren auch unter den Christen große Hysterie und panische Weltuntergangsphantasien. Wir haben Angst vor den Ränkespielen in der Politik, wir haben das Vertrauen in die Wirtschaftskapitäne verloren und fürchten die großen Krisenszenarien. Wir sind so gefangen in der Bosheit der Machtspiele und wittern überall Verschwörungen. Nun fordert uns Jesus auf, diese Angst und Weltuntergangsstimmung zu verlassen. Daher sagt er in Johannes 16v33 „Dies habe ich euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Jesus ist der Sieger über Hölle, Tod und Teufel. Er ist der König der Welt und hat alles besiegt. Wenn wir in Ihm sind, haben wir Anteil an Seinem Sieg. Dann haben wir Frieden.