Klostermühle Das Wort zum Monat Die Vollmacht Jesu

Die Vollmacht Jesu.

Hebräer 1v3
„Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe.“

Hier geht es um Jesus. Er ist die vollkommene Reflektion der Herrlichkeit Gottes, des Vaters, denn er hat den Charakter des Wesen Gottes. Jesus ist Gottes Sohn. Hier wird die Herrlichkeit Seiner Gottheit in dreifacher Weise beschrieben:

Jesu Wort ist vollmächtig.
Gott sprach „es werde“ und es wurde. Wenn Gott etwas sagt, geschieht es. Was Gott sagt – ist. Genauso ist es bei Jesus. Jesus spricht – und es geschieht. Jesus imitiert nicht den Vater. Er ist eins mit dem Vater. Daher gilt für ihn, was für den Vater gilt: Er spricht – und es geschieht. Ebenso spricht der Vater durch den Sohn. Was der Vater sagt, geschieht durch den Sohn. So heißt es im Johannes-Prolog: „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.“ Johannes 1v1und 3. Jesus ist dieses mensch-gewordene Wort. Er war im Anfang bei Gott, denn er war Gott.
Jesus war dabei als alles entstand und Jesus ist der, der alles trägt und erhält.

Jesu Vergebung ist vollständig.
Gott alleine kann Sünden vergeben. Kein Geld, keine gute Tat, keine menschliche Anstrengung kann uns von dem Versagen reinigen. Kein Tieropfer kann Menschen erlösen. Kein Menschenopfer ist wirksam genug, um unsere Gottesbeziehung wiederherzustellen. Jesus alleine ist der Mittler, der durch seinen Tod am Kreuz unsere Sünden weggewaschen, unsere Schuld davongetragen und unsere Beziehung zu Gott wiederhergestellt hat. Jesus allein macht uns Menschen den Weg zu Gott frei.
Jesus reinigt uns ein für alle Mal von unseren Sünden. 

Jesu Herrschaft ist vollkommen.
Gott sitzt auf dem Thron der Welt. Er ist der König aller Könige. Ihm zur Rechten sitzt Jesus. Jesus hat nicht nur einen Ehrenplatz oder eine heraus-ragende Position im Reich Gottes. Dass Jesus zur rechten Hand Gottes sitzt heißt, dass er die ausführende Macht Gottes ist. Jesus ist mit auf dem Thron.
Jesus ist Gott, denn Jesus ist Gottes Sohn.

Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.“
Jesaja 9v5