Klostermühle Das Wort zum Monat Das Auge Ist das Licht Tor Des Lebens

Das Auge ist das Licht-Tor des Lebens.

Lukas 11v34
„Dein Auge ist das Licht des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster.“

Das Auge lässt Licht ins Leben.
Das Licht fällt durch die Linse ins Auge und ein Bild entsteht. Wir bekommen einen Blick auf die Umwelt. Wir haben die Möglichkeit, die Umgebung wahrzunehmen und unser Gegenüber zu sehen. Was in uns eindringt prägt uns. Ist es Licht, wird unser Leben licht und hell. Ist es etwas Reines und Gutes, prägt es uns zum Guten. Erlauben wir, dass Dunkelheit in uns eindringt, wird unser Leben trübe und schwer.

Dieses Wort vom Licht zeigt uns eine tiefe geistliche Wahrheit. Wie das Auge ein Tor ist, durch das Dinge in unser Leben dringen, so haben wir auch in geistlichen Dingen ein „Auge“ durch welches Einflüsse von außen auf unseren inneren Menschen einwirken. Was wir sehen prägt uns. Sehen wir auf das Licht Jesu, werden wir hell, klar und rein. Unser ganzer Leib, d.h. unser ganzes Leben wird dann von Jesus „durchflutet“. Schauen wir weg von ihm, blicken wir in die dunklen, schuldigen Ecken unseres Lebens, wird unser Leben ebenfalls dunkel und finster. Wohin sich unser Blick richtet ist daher entscheidend. Sehen wir ins Licht, wird es hell, schauen wir in die Dunkelheit, wird es finster. Daher ist es wichtig darauf zu achten, auf was oder wen wir schauen und was und wen wir in unser Leben lassen. 

Das Auge lässt unser Inneres nach außen strahlen.
Diese Bild vom Auge als „Licht-Tor“ des Lebens hat noch eine weitere Bedeutung. Es geht nicht nur darum, was wir in unser Leben eindringen lassen, sondern auch darum, was aus unserem Leben hinausdringen kann. Wenn unser Leben nun licht und rein ist, strahlt das aus unserem Leben wieder heraus. Das Auge wirft das Licht nach draußen, es wird zum „Scheinwerfer“ unseres Lebens. Je heller Jesus in uns strahlt, je heller erleuchten wir die Umwelt. Je weniger Jesus in uns leuchtet, umso dunkler wird es in unserem Leben, umso dunkler wird der Schein. Daher ermahnt uns Jesus: „So schaue darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei. Wenn nun dein Leib ganz licht ist und kein Teil an ihm finster ist, dann wird er ganz licht sein, wie wenn dich das Licht erleuchtet mit hellem Schein.“ (Lukas 11v35-36).

Jesus möchte, dass unser ganzer Leib licht ist. Er möchte, dass unser ganzes Leben für ihn leuchtet. Wenn wir ganz hell sein sollen, müssen wir ganz viel Licht in uns aufnehmen. Also sollten wir aufhören auf die Sünde zu schauen und stattdessen auf die Segnungen Gottes sehen, nicht mehr auf die Gottlosigkeit dieser Welt, sondern auf das Wort Gottes, weg von der Dunkelheit dieses Lebens hin zum Herrn des Lebens: Jesus.
Jesus spricht: „Ich bin das Licht des Lebens.“