Klostermühle Das Wort zum Monat Auf das Ende Kommt Es

Auf das Ende kommt es an

2.Chronik 15v19
„Und es war kein Krieg bis das fünfunddreißigste Jahr der Herrschaft Asas.“

Asas guter Anfang.
König Asas Herrschaft über Juda (Südreich) nahm einen guten Anfang. Er tat was dem Herrn wohlgefiel (2.Chr. 14v1). Er entfernte die Altäre fremder Gottheiten (14v2,3) und nutzt die Ruhe in seiner Regentschaft, um seine Städte zu befestigen (14v5,6). Als es zur ersten kriegerischen Auseinandersetzung mit den Kuschitern kam, zeigte er Gottvertrauen und konnte mit Gottes Hilfe eine große Übermacht besiegen. Nach dieser militärischen Herausforderung ließ er sein Engagement für Gott nicht fallen. Er reinigte die Städte noch genauer von den Götzenhainen und führte seine geistliche Reformbewegung auch zu den Nachbarstämmen. Selbst in der eigenen Familie schreckte er nicht vor Unannehmlichkeiten zurück und setzte seine gottlose Mutter Maacha ab, „weil sie der Aschera ein Greuelbild gemacht hatte.“ (15v16). Es blieb nicht bei äußeren religiösen Handlungen, sondern er ermutigte sein Volk Gott von ganzem Herzen zu suchen. „Und sie suchten den Herrn mit ganzem Willen, und er ließ sich von ihnen finden.“ (15v15) 

Asa, ein König mit einem guten Anfang. Ein König nach dem Herzen Gottes.

Asas Abfall.
Im 36. Herrschaftsjahr kam eine Krise auf Asa zu. Bascha, der König von Israel (Nordreich) baute an der Grenze seine Stadt Rama aus und rüstete militärisch auf. Asa sah diese Provokation und verlor die Nerven. Er vergaß all das Gute, was er mit Gott erlebt hatte und handelte auf eigene Faust. Er nahm den Goldschatz aus dem Tempel und den Palästen und bestach Ben-Hadad, den König von Aram, um Bascha von Norden aus anzugreifen und  so Israel in einen Zweifrontenkrieg zu führen. Ben-Hadad, nahm das Gold und griff tatsächlich Bascha an, der daraufhin den Ausbau von Rama unterließ und sich zurückzog. Augenscheinlich hatte Asas Plan funktioniert. Mit politischem Geschick hatte er sich aus der Bedrängung befreit. Gott gefiel diese Aktion Asa´s jedoch überhaupt nicht, denn Asa hatte Gott nicht mehr vertraut. Am Anfang seiner Regentschaft, hatte er sich im Kampf gegen die Kuschiter noch ganz auf Gott verlassen, nun aber paktierte er mit dem heidnischen König Ben-Hadad. Gott ließ Asa ausrichten: „Du hast töricht getan, darum wirst du auch von nun an Krieg haben.“ 2.Chr. 16v9 Das, was er ohne Gott erreichen wollte: Frieden, wird er jetzt verlieren. Von nun an wird er in Schwierigkeiten kommen.

Wo bleibt unser guter Anfang, das Gottvertrauen, der Jugendzeit? Wo fangen wir an, uns mehr auf unseren Intellekt, unser Geschick, unser politisches Gespür, unser Motivationskünste, unsere Seilschaften, unsere militärische Stärke, unsere finanziellen Ressourcen zu verlassen?

Gott spricht: „Verlass Dich auf den Herrn von ganzem Herzen.“ Sprüche 3v5