Römerbrief

Im Brief an die Römer legt Paulus eine sehr gründliche und durchdachte Darstellung des Evangeliums vor. Die wesentlichen Themen, die das umfassende Heil ausmachen, kommen zur Sprache: die Verlorenheit eines jeden Menschen: wie ein Mensch dennoch vor Gott bestehen kann, weil er aufgrund des Werkes Jesu gerecht gesprochen wird. Paulus beschreibt dann das Einssein mit Christus als Folge dieses Heils und die dramatische Auseinandersetzung zwischen Geist und Fleisch.

In den Kapiteln 9 bis 11 macht Paulus deutlich, dass Israel dieses Heil als Ersten zugedacht war - dass das Volk Gottes dann aber daran gescheitert ist, als es sein Heil aus Werken des Gesetzes selber wirken wollte. Ein großartiger Abschnitt über die praktischen Auswirkungen des Glaubens im Alltag bildet den Abschluss.

Paulus hat diesen Brief auch geschrieben, um die Römer für die Ausbreitung des Evangeliums bis an die Enden der Erde zu gewinnen - und darüber hinaus macht er deutlich: Es gibt nur ein Evangelium für Juden und für Heiden - das sind wir aber der ganzen Welt schuldig.

Montag, 09. März 2020 bis Freitag, 13. März 2020
Weitere Informationen
Semester
Zweites Semester
Einheiten
17 Stunden

Kurt Schneck

Bild von Kurt Schneck

Kurt, Jahrgang 1950, ist verheiratet mit Agnes, mit der er drei erwachsene und verheiratete Kinder hat. Seit 1976 war er Mitarbeiter auf Schloss Klaus, zuletzt als geistlicher Leiter. Er leistete viele Dienste in Bibelschulen, Gemeinden und freien Werken im In- und Ausland und Studienreisen nach Israel. Seine Kernbotschaft war und ist "...dass Christus in euch Gestalt gewinnt." (Galater 4.19) Seit 1. Dezember 2014 ist er im aktiven Ruhestand.