2. Timotheusbrief

Paulus war nicht lange frei nach seiner ersten Gefangenschaft. Schon bald wurde er erneut gefangen genommen und nach Rom vor Gericht gebracht und schlussendlich hingerichtet. Er schrieb diesen Brief an seinen geliebten „Sohn im Glauben“ und erinnerte ihn daran, stark im Herrn zu sein (Kapitel 1+2); wie die schweren Zeiten überwunden werden können (Kapitel 3); Paulus bittet darum, dass Timotheus ihn so schnell wie möglich in Rom besucht (Kapitel 4).

Dieser sehr persönliche Brief fokussiert auf die Treue im Dienst für den Herrn. Die Gefangenschaft war für Paulus eine schwierige Zeit. Er stand nicht nur vor Gericht und kurz vor seiner Hinrichtung, sondern wurde von den gläubigen Geschwistern aufgegeben, die eigentlich hätten zu ihm stehen sollen. Wir leben heute in diesen schweren Zeiten, von denen Paulus vor 2000 Jahren geschrieben hat. Dieser Brief lehrt uns, wie wir heute als Nachfolger von Jesus Christus in erschwerten Umständen erfolgreich und segensreich leben und dienen können.

Montag, 02. Dezember 2019 bis Freitag, 06. Dezember 2019
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Semester
Erstes Semester
Einheiten
16 Stunden

Daniel Blaser

Bild von Daniel Blaser

Daniel ist zusammen mit fünf Geschwistern auf einem Bauernhof in der Zentralschweiz aufgewachsen. Er lernte nach der Schulzeit Maurer und hat einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet. 1989 kam die Einladung der Fackelträger, am Tauernhof in Schladming (Österreich) als Hausmeister mitzuarbeiten. Vorerst war nur ein Jahr geplant. Daraus wurden sechs Jahre Mitarbeit. In dieser Zeit begann Daniel zu entdecken, was Christsein überhaupt bedeutet und lernte in der Beziehung zu Jesus zu leben und diese auch zu geniessen. Ebenso lernte er dort seine Frau Marie-Louise kennen, mit der er seit 1996 verheiratet ist. Sie haben drei Kinder. Im Anschluss an den Tauernhof-Dienst folgten zwei Jahre Bibelstudium in Korntal. Eine erneute Einladung der Fackelträger berief das Ehepaar zur Mitarbeit an die Klostermühle. Diesmal arbeitete Daniel jedoch nicht als Hausmeister, sondern als Verkündiger. Nach zehn intensiven und schönen Jahren zog die Familie zurück in die Schweiz, wo Daniel seit 2008 das Gästehaus „Credo“ im Berner Oberland leitet. Seither ist er auch für die „Fackelträger Schweiz“ zuständig und hilft mit, diesen Dienst in der Schweiz bekannt zu machen.